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16.08.2016

Outfit : Almost Feels Like Fall



Dress - Forever21 // Coat -Primark // Choker - DIY // Bag - New Look // 
Overknees - Alma En Pena Boots // Sunglasses - Stella McCartney

Sicher, auch, wenn wir ja momentan wieder von der Sonne verwöhnt werden, wenn man sagt, jeder Sommer habe seine ganz eigene Geschichte, dann ist der diesjährige wohl eher eine Art Short Story als der große Roman - zumindest für mich selbst: Keine Nächte die zu Tagen wurde, weil es zu heiß war, um zu schlafen. Keine Sommerromanze, die von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Keine deepen Gespräche unterm Sternenzelt, während man versucht die eine oder andere Sternschnuppe zu erblicken - ein bisschen Aberglaube kann ja schließlich nicht schaden.

Doch vielleicht ist es genau das, was die Geschichte dieses Sommers ausmacht: Scheint die Sonne eben nur an einem von sieben Tagen, ist das doch immer noch besser als gar nicht und hey, wenn der August eben meint, dass schon Zeit für Herbst ist, das Herz aber dennoch Sommer schreit, so kombiniert man schlichtweg die geliebten Overknees zum Sommerkleidchen, ist ja schließlich für Gewöhnlich in dieser Zeit auch nicht möglich und weiß so auch die vermeintlich negativen Kleinigkeiten zu schätzen - Lesson learned, Sommer 2016!


12.08.2016

Foodlove: Sommerliches Pestohähnchen



Es  gibt zwei Dinge, mit denen man mich immer bekommt: Süße Tierbabys und gutes Essen. Zugegeben bin ich auch einem "Kommst du mit? Wir haben Schnaps." in 9 von 10 Fällen nicht abgeneigt, aber hey, das ist dann noch eine ganz andere Geschichte. Wie dem auch sei, habe ich die Tage ein Rezept ausprobiert, das, wie ich finde, einfach perfekt in den Sommer passt und den Gaumen kulinarisch ans Mittelmeer trägt.

All you need (abhängig vom Hunger oder der Personenanzahl)

Hähnchenbrust
Tomatenpesto
Paprika
Tomaten
Frühlingszwiebeln
Mozzarella
Salz und Pfeffer
Baguette


Zubereitung

1. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alternativ kann das Fleisch später aber auch auf einen Rost gelegt werden, sodass der Sud auf das Gemüse tropfen kann - Vorsicht Sauerei!

2. Gemüse (Frühlingszwiebel, Paprika und Tomaten sind nur eine Variante, je nach Gusto kann hier natürlich abgeändert werden) kleinhacken und in einer kleinen feuerfesten Schüssel in den unteren Teil des Ofens stellen.

3. Hähnchenbrust abwaschen, trocken tupfen und gefächert einschneiden. Anschließend jede Hähnchenbrust mit Tomatenpesto bestreichen und den zuvor in Scheiben geschnittenen Mozzarella in die Fächer der Hähnchenbrust füllen.

4. Gemüse und Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und alles ca. 25 Minuten im Ofen backen.


Baguette dazu et voilà, fertig ist ein schnelles und einfaches Sommergericht! 

P.S.: Weitere Ideen findet ihr übrigens auch gerade bei der lieben Marina.


11.08.2016

Kolumne: Mehr Mut.


"Schön, dass wir noch normal miteinander reden können.",
tippe ich ins Handy 
"hätte vermutlich auch vieles anders laufen können, wenn wir das viel früher und auch öfters genau so getan hätten, wo mir allerdings auch mittlerweile vollkommen klar ist, dass da der Großteil der Zeit wohl eher ich das Problem war. Aber ja, die Zeit lässt sich ja nun mal auch nicht zurückdrehen, deshalb ... Shit happens. 
Auf jeden Fall wollte ich aber noch mal Danke für heute sagen."

Stunden zuvor saßen wir da. Fremd? Zugleich vertraut? Eine seltsame Situation in jedem Fall. Das erste Treffen nach fast einem Jahr. Ein Jahr, nachdem wir die zweite Chance, unsere letzte Chance vergeigt hatten. Die letztendlich ich vergeigt hatte. Eine ganz einfache "Wenn-Dann-Gleichung". Ein Jahr später sitzen wir da und als wir über meine verstorbene Oma reden, über die ganze Wahrheit, warum ich meine Bachelorarbeit erst vor ein paar Wochen angemeldet habe, über meine Freundinnen, über den einen oder anderen Mann, den es seit unserem unversöhnlichen Ende in meinem Leben gegeben hatte, darüber lachen, dass ich immer noch ein Problem damit habe, zu telefonieren, da wird mir nämlich eines klar: Ich hatte alle Schuld auf ihn geschoben, obwohl ich doch selbst nicht viel besser bin.


Gefühle zugeben? Dealbreaker!

Ich kann mit Menschen, die ich kaum kenne über den schlechtesten oder besten Sex' meines Lebens so far reden. Ich kann jedem peinliche Geschichten erzählen, die ein paar Drinks zu viel geschuldet waren. Ich brüste mich damit, dass ich auf Ehrlichkeit bei Menschen stehe, ich es lieber habe, dass man mir direkt ins Gesicht sagt, wie scheiße man mich findet, als wochen-, oder sogar monatelang zu schweigen und hinter meinem Rücken zu tuscheln, doch als ich da so mit ihm sitze, da wird mir bewusst, dass ich das selbst gar nicht mal so gut kann, wie ich immer dachte. Zumindest nicht, wenn es darum geht, frei raus zu erzählen, was wirklich in mir los ist...

Vor einem Jahr hatte er mir gesagt, dass er mich liebt, nur um gefühlte 5 Minuten später zu behaupten, dass er's ja gar nicht so gemeint hätte. Vielleicht war dem so, doch vielleicht hatte er diese drei Worte auch zurückgezogen, weil ich geschwiegen hatte, weil ich so tat, als hätte ich sie nicht gehört, oder weil ich sie ins Lächerliche zog - "Wie könntest du auch nicht." Ebenso schwieg ich, als vermeintliche Freundinnen eine Verabredung nach der nächsten platzen ließen oder ich mich außen vor fühlte. Ich schwieg, weil es bedeutet hätte, wahre Gefühle zu zeigen. Dealbreaker! Denn da ist diese Mauer. Zum Teil schon immer da, zum anderen mühsam nach Herzschmerz errichtet. Bloß nicht verletzlich zeigen, bloß der Mauer durch ein kleines bisschen mehr Emotion keine Risse versetzen...

Mehr Mut.

Doch heute, ein Jahr später weiß ich: Wenn ich mutiger gewesen wäre, dann wäre vieles anders gelaufen. Vielleicht wären wir heute etwas Anderes. Freunde? Vielleicht wären ich und andere es nicht mehr. Was dadurch für die Vergangenheit bleibt? Wehmut. So ein bisschen. Doch für die Zukunft ist seit diesen paar Stunden etwas passiert, die Mauer hat Risse bekommen.

01.08.2016

InstaYear # July



Was ein Monat. Deutschland scheidet gegen Frankreich bei der EM aus, erneut Anschläge, Amokläufe, Verrücktheiten und zu guter Letzt ist es nun offiziell: Im Oktober werde ich meine Bachelorarbeit abgeben und dann finden 4 Jahre Studium ihr Ende. Wie die Zeit vergeht... Letzteres ist übrigens auch der Grund, warum es hier im Moment mal wieder etwas ruhiger ist. Wenn ihr doch mehr von meinem Leben mitbekommen wollt schaut doch immer mal bei Instagram (janaw_) oder Snapchat (janaw_92) vorbei, da könnt ihr dann auch beispielsweise sehen, wie ich mich freue, dass ich mein erstes Pikachu gefangen habe oder mich mal wieder über Menschen an sich aufrege ...

Gefreut: Wenn wir schon beim Thema Pikachu sind. Pokémon Go, ich suchte es und es geht sogar schon so weit, dass ich nicht nur freiwillig mehrere Kilometer am Tag laufe, weil ich Eier ausbrüten will, nein, ich ziehe sogar im Starkregen los. Bitte sagt mir, dass es euch auch so erwischt hat.

Ganz große Liebe: Strawberry-Ginger-Lemonade im Tijuana in Oberhausen!

Daumen hoch: Für unerwartete Partynächte mit Leuten, die man ewig nicht mehr gesehen hat.

Daumen runter: Für Menschen, die nicht wissen, was sie wollen.


Besucht: Das Fashion Blogger Café in Düsseldorf. Es war schön, die Mädels mal wiederzusehen und dabei einen bis drölf Lillet Wild Berry zu trinken (und den netten Barkeeper fast abzuschleppen... Natürlich nur, damit er mir zuhause auch Drinks zaubert.). Ganz liebe Grüße an dieser Stelle übrigens an Sara. Sie liest schon eine gefühlte Ewigkeit meinen Blog und ich habe mich super gefreut, dass sie mich einfach angesprochen hat - auch, weil sich Leute das eher selten trauen und ich schon oft creepy Nachrichten a la "Ich hab dich heute da und da gesehen..." bekommen habe. Kinners, ich beiße schon nicht ... also vielleicht ;)

Gedacht: #MeinenHassBekommtIhrNicht


31.07.2016

DIY : Easy Peasy Choker


Trends kommen und gehen und wer kennt das nicht, man stößt durch Zufall auf super einfache DIYs zu ebendiesen, bei denen man sich dann ebenso fragt, warum man eigentlich nicht selbst auf die Idee gekommen ist. So ging es mir, als ich gestern ein paar Snaps von Bonnie Strange zu ihrem Choker sah und weil ich die Idee dahinter so großartig fand, sie vor allem nahezu nichts kostet, dachte ich mir, dass ich das DIY hier mit euch teile.


Strumpfhosenbein abschneiden, gegebenenfalls den Fußteil entfernen und fertig ist das Revival des guten alten 90s Stück in noch nicht einmal 30 Sekunden. Eine gute Alternative zu den Chokern aus den Läden oder anderen DIYs mit Schnürsenkeln und Lederbändern aus dem Bastelladen.