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10.01.2017

Foodlove: (Warmer) Feldsalat mit Nudeln


Ich liebe Essen. Vor allem liebe ich Salate und Pasta. Beides vereint ist also ein richtiges Träumchen für mich !
Wem es da genau so geht, für den habe ich heute ein easy peasy Rezept, bei dem mir, während ich den Post tippe, schon wieder das Wasser im Mund zusammenläuft...

All You Need (für etwa 4 Portionen)

1 Pck. Feldsalat
Ca. 250g Nudeln
1 Pck. Feta-Käse
Kleine Tomaten
2 EL Pesto (Ich habe mich in diesem Fall für das Pesto Ricotta E Noci von Barilla entschieden, es schmeckt aber auch zB mit Pesto Genovese sehr gut)
Pinienkerne
3 EL Olivenöl
3 EL weißer Balsamicoessig (bei dunklem Balsamico reichen 1-2 EL)




Während die Nudeln vor sich hinköcheln, wascht ihr den den Feldsalat und gebt ihn in eine große Schüssel. Würfelt die Tomaten und gebt sie zusammen mit dem zerkleinerten Feta, dem Olivenöl, dem Pesto und dem Balsamicoessig zum Feldsalat dazu. Ihr könnt die Pinienkerne zusätzlich in einer Pfanne ohne Fett anrösten, ist aber kein Muss. Die fertigen Nudeln und die Pinienkerne noch warm über den vorbereiteten Salat geben und kräftig durchmischen. Nach Belieben könnt ihr noch mit Salz und Pfeffer würzen.

Fertig ist ein Gericht, welches noch nicht einmal 20 Minuten eurer Zeit in Anspruch nimmt und welches sich auch am nächsten Tag noch bestens kalt genießen lässt. Lasst es euch schmecken! :)

04.01.2017

3 Dinge, die ich mir (nicht nur) für 2017 wünsche.


Hallo 2017. Hallo New Year - New Me Blah Blah.

Ich tue mich mit diesem alljährlichen Vorsätzekram schon immer schwer. Versteht mich nicht falsch, ich finde es super, wenn sich Menschen Ziele setzen, nur sein wir mal ehrlich, die meisten arbeiten daran doch kaum länger als Britney Spears' an ihrer 55-Stunden-Ehe. Nichtsdestotrotz habe ich Wünsche für 2017 - für mich und vielleicht auch alle anderen.

1. Heart & Head statt Head over Heart

Noch in meinem Jahresrückblick erzählte ich, dass ich mich verliebt hatte und wirklich fest davon überzeugt war, dass es tatsächlich ein klassischer Fall von "die richtige Person zur falschen Zeit war". Etwas, was für den Moment nicht funktioniert, aber vielleicht in der Zukunft wieder eine Zukunft hat. Denn gehört etwas zusammen, so findet es auch wieder zusammen - no matter what. Daran glaube ich wirklich, vielleicht ist das dieser kleine Hoffnungsschimmer der Generation Beziehungsunfähig. In diesem Fall nur leider Bullshit, wie sich dann herausstellte. Ich könnte nun also einfach alle Männer verteufeln, dramatisch All The Single Ladies mitperformen und dicht machen. Kopf über Bauch. Lief jahrelang ja schließlich ganz gut. Aber stop, bis hierhin und nicht weiter.

Der Kopf ist zwar ein guter Berater, wenn es um rationale Entscheidungen geht, aber nicht bei emotionalen. Eine Erkenntnis, die bei mir zwar auch erst schleichend kam, aber so verdammt wichtig ist. Roxette hatten da in den 1980ern schon recht, nur ergänzen wir es für 2017 doch ein wenig. "Listen to your heart but take your brain with you.".

Sagt mein Bauch, dass sich etwas richtig anfühlt, will ich darauf hören. Schaltet sich aber immer wieder der Kopf ein, kann da vielleicht dann doch etwas nicht stimmen. Ein gesunder Mittelweg, genau das richtige für die kommenden 12 Monate.


2. Talk (Dirty) To Me

Egal, ob man nun Gefühle für jemanden hat - oder aber eben nicht -, uns etwas an einer anderen Person stört oder aber, ob wir Sorgen mit uns herumtragen: Raus mit der Sprache! Spätestens, wenn uns jemand darauf anspricht, am besten aber von alleine.

Ja, wirklich zu sagen, was in mir vor sich geht, das fällt mir auch oft schwer. Es kann Angst machen, zu sich und dem, was man fühlt zu stehen, aber was haben wir denn schon zu verlieren? Sind wir einfach doch mal wieder offener und ehrlicher zueinander. Kommunikation ist alles und macht im Endeffekt doch vieles nur einfacher für uns und vor allem kommen wir so nicht in die altbekannte "Was wäre wenn?-Situation".

3. Positive Vibes

Warum versuchen wir uns 2017 nicht daran, Menschen, die uns Unrecht getan oder uns verletzt haben, einfach zu vergessen oder innerlich sogar Frieden mit ihnen zu schließen? Klar, das ist immer leichter gesagt als getan, aber niemand hat es verdient, dass wir mehr als die üblichen 2-3 Tränen wegen ihm verdrücken. Wir können weinen, müssen wir manchmal auch, aber dann müssen wir auch aufrechten Ganges weiter gehen.

Bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres konnte ich merken, wie befreiend es ist, wenn man einfach keinen Groll mehr gegen solche Menschen hegt. Klar, kann man Rachepläne schmieden, ihnen die Pest an den Hals wünschen, aber bringt es etwas? Kaum. Mantra fürs neue Jahr ist deshalb: Denkt immer daran: Niemand ist euren Hass wert. Außer es ist Dolores Umbridge, dann geht das voll klar. 

16.12.2016

What happened in 2016


Noch 8 Tage bis Heiligabend, 15 sind's bis Silvester.

Ich habe mich in diesem Jahr dazu entschlossen, mich früher bei euch für die vergangenen 12 Monate zu bedanken und euch schon mal alles Gute fürs neue Jahr zu wünschen. Zurzeit fehlt mir schlicht die Motivation für neue Blogposts und da ich doch eher auf Qualität statt Quantität setzen möchte, wähle ich lieber diesen Weg, als euch lieblos abgekupferte Geschenke Guides (- bei mir gibt's eh fast für jeden Gutscheine =D -) oder halbherzige Festtagslooks auf Teufel komm raus zu zeigen.


2016 lief sicher nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. 
2016, das war nicht mein Jahr.

Ich musste feststellen, dass auch als Twentysomething nicht jeder ein Freund ist, der sich Freund nennt. Ich habe gelernt, dass ich loslassen muss. Ich war mutig, bin gesprungen, habe mich verliebt - heute weiß ich, dass es vielleicht zum falschen Zeitpunkt war. Vielleicht die richtige Person zur falschen Zeit. "What doesn't kill you makes you stronger!" Ich habe eine Bachelorarbeit geschrieben, war stolz auf mich. Ich bin weite Wege gegangen. Im Kopf. Da draußen. Viele Meter wegen virtuellen Monstern auf meinem Smartphone.


Ich performte leidenschaftlich zu Adele, tanzte zu den Vengaboys. Merkte, dass man sich auf die richtigen Leute immer verlassen kann - no matter what! Lernte, dass Freud und Leid nah beieinander liegen und dass Flohmärkte vielleicht nicht mein Ding sind. Ich habe zu viel getrunken - wieder mal. Ich habe geweint, gelacht, manchmal vielleicht nicht genug. Ein ewiges Auf und Ab.

Ja, das war es wohl. 
2016 war eine Achterbahnfahrt und ich bin gespannt, was die nächsten 12 Monate mit sich bringen. 
Für mich. für euch. Für uns.


18.11.2016

Inspiration : Fishnet Tights


Es gibt ja Kleidungsstücke, mit denen verbindet man wohl alles, aber nicht unbedingt, dass sie irgendwie modisch sind. Die Netzstrumpfhose war zumindest für mich immer so eines. Rotlichtmilieu, Emoszene, auf jeden Fall irgendwo dort angesiedelt, wo es mich jetzt nicht unbedingt hinziehen würde und ein Teil, was meiner Omi vermutlich so gar nicht an mir gefallen hätte.

Fishnet

Jumper - Mango // Jeans - H&M // Dress - Zara // Tights - Topshop // Boots - With Chic

Doch: die Netzstrumpfhose ist zurück und man sieht sie immer öfter an den Fashionistas dieser Welt, die beweisen, dass man mit ihr ganz und gar nicht verlottert oder nach Halloween aussehen muss, sondern wirklich en vogue rüberkommen kann.

Wer es eher leger mag und bei dem aktuellen Sauwetter nicht frieren mag, der kombiniert sie einfach zur destroyed Jeans, Booties dazu und ein kuscheliger Pulli drauf, fertig ist einer der Trendlooks für den Herbst / Winter 2016. Alternativ kann man auch auf Netzstrümpfe zurückgreifen, die besonders gut mit einer hochgekrempelten Hose und Loafers zur Geltung bekommen.

Netzstrumpfhosen lassen sich jedoch auf gut zum Kleidchen oder Rock tragen. Wichtig hierbei: Große Maschen passen gut zu hochgeschlossenen Teilen, kleine Maschen wirken bei heißeren Stücken besser.

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09.11.2016

Kolumne : Wir haben die Wahl, es besser zu machen.


Es gibt Dinge, für die schäme ich mich zutiefst.

Ich schäme mich dafür, dass ich mal eine braun-beige-gemusterte Cordhose trug und dazu auch noch ein blaues Shirt mit Glitzer kombinierte. Dass das echt scheiße aussieht, das hätte mir auch schon mal jemand sagen können.

Ich schäme mich dafür, dass ich jahrelang dachte, dass ein kurzes Kleid, ein tiefer Ausschnitt oder die Zahl ihrer Sexualpartner den Wert einer Frau bestimmen und es vollkommen legitim ist, sie dafür zu be-, und verurteilen.

Und ich schäme mich dafür, dass ich mit 16 sagte, dass ich vielleicht aus Spaß bei meiner ersten Wahl das Kreuzchen bei der NPD machen würde. Schließlich hatte der Wahl-O-Mat doch genau das Ergebnis auch ausgespuckt. Was sollte schließlich schon passieren? Es wird ja schon niemand so dumm sein, wirklich eine rechte Partei zu wollen....Natürlich habe ich mein Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt. Stattdessen bin ich gar nicht hingegangen, denn ich wusste es schlichtweg nicht besser.


2016. Die AfD fährt Erfolge in Kommunalwahlen ein. Dass man gegen Minderheiten in den sozialen Netzwerken hetzt, das scheint schon fast zum guten Ton zu gehören und plötzlich ist der Mann mit der Fönfrisur, der keinerlei politische Erfahrungen hat, unberechenbar ist und der scheinbar nichts anderes als Hass gegen alles und jeden, den er als minderwertig betrachtet, verbreitet, US Präsident. Was wir dann an solchen Tagen machen können? Erstmal einen trinken. Vielleicht auch für die nächsten vier Jahre. Aber dann, im nächsten Jahr sollten wir dafür sorgen, dass die Welt nicht auch auf Deutschland blickt und sich fragt, wie das passieren konnte. Wir können nicht weiterhin wegsehen. Wir können nicht mehr so tun, als wüssten wir es nicht besser. Wir können nicht davon ausgehen, dass sich die Geschichte schon nicht wiederholen wird.

Ich möchte in keiner Welt leben, in der Sexismus, Homophobie und Rassismus vielleicht nicht nur einfach so hingenommen werden, weil da jemand ist, der sich angeblich für die Probleme des kleinen Mannes interessiert, sondern sogar aktiv Unterstützung erhalten. Aber dies geht nur, wenn wir endlich einsehen, dass solche Wahlergebnisse uns alle etwas angehen - schon alleine, weil das Neomagazin verkündet hat, dass es sich leider um keinen Trump-Fake handelt.